Kurz vor 14:00 Uhr wurde unmittelbar nach der Durchfahrt eines Sonderzuges in Richtung Graz eine sichtbare Entwicklung wahrgenommen, die zunächst als Rauch interpretiert wurde. In weiterer Folge wurden Einsatzkräfte alarmiert und der betroffene Tunnelbereich kontrolliert. Der Zugverkehr zwischen Graz und Klagenfurt wurde vorsorglich vorübergehend eingestellt.
Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich nicht um Rauch, sondern um eine Staubentwicklung handelte. Laut Auskunft der ÖBB sind derartige Staubaufwirbelungen bei neu errichteten oder frisch sanierten Tunneln keine Seltenheit und können insbesondere in der Anfangsphase auftreten. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich kein Zug im Tunnel, Personen kamen nicht zu Schaden.
Gegen 16:00 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Wenig später wurde der Bahnverkehr schrittweise wieder aufgenommen. Der Vorfall zeigte, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen ÖBB, Einsatzorganisationen und Behörden ist – insbesondere im Hinblick auf die neuen Aufgaben, die mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn verbunden sind.
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